Vita
Christoph von Weitzel - Bariton
Christoph von Weitzel

„Weitzels Liedinterpretation dringt ins Existentielle ein. Nicht nur der schöne Gesang interessiert, sondern der durch die Musik intensivierte Wortsinn, mit dem seelische Grundsituationen beschrieben werden.“ Was Gerhard Rohde in der Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Sänger schreibt, entspricht Weitzels Anliegen: Ausgehend vom Wort die Musik ergründen, sich intensiv mit dem Sinn beschäftigen, um das Wahre und Schöne neu zu entdecken.
Nicht nur durch Tonvolumen und Fülle des Wortlauts beschert Christoph von Weitzels warmer Bariton ein sinnliches Ereignis. Seine musikalische Präsenz wird auch durch die physische Erscheinung getragen: mit „Heldenbrust und Löwenlocke“ (Info 3) entspricht er ganz der klassischen Vorstellung eines charismatischen Sängers. Auch sein erfolgreiches Projekt „Oper für Obdach- Winterreise - Lieder werden zur Großen Oper“ lebt ganz von Weitzels Stärke eine „Ein-Mann-Oper“ alleine zu tragen.
Christoph von Weitzel absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. John Lester (USA) und bei Barry Mora an der Oper Frankfurt. Dort erfuhr der angehende Sänger während der aufsehenerregenden Gielen-Ära, durch das tägliche Erleben des Opernbetriebes über das Studium hinaus, vielseitige und wertvolle musikalisch-künstlerische Anregungen.
Die Teilnahme am Meisterkurs für Lied bei Elisabeth Schwarzkopf, besonders jedoch die Arbeit mit Kammersänger Walter Berry prägten seinen künstlerischen Werdegang.

Oper

Engagements führten ihn von 1994 bis heute als festes Mitglied an das Salzburger Landestheater, das Vogtland Theater Plauen und an das Mainfranken Theater Würzburg.
Als Gast sang er u.a. am TAT-Frankfurt, der Oper Nürnberg, den Theatern Zwickau und Regensburg und der "Alten Oper" in Frankfurt. Operngastspiele und Liederabende zu Festivals führten Christoph von Weitzel nach Österreich, Italien, England , Spanien, Tschechien, Dänemark, Polen, Neuseeland und Südafrika.

Konzert

Das Konzertrepertoire von Christoph von Weitzel umspannt die europäische Musikliteratur von vier Jahrhunderten, sowie zeitgenössischen Komponisten wie z.B. Gerhard Schedl, Wilfried Hiller, Franz Ersamus Spannheimer und Hartmut Schmidt.

Lied

Über allem steht jedoch das Lied:
Einen Namen machte er sich besonders mit den szenischen Versionen der Schubert´schen Liederzyklen und der Entwicklung neuer Präsentationsformen und Formate von Liederabenden.. Die Frankfurter Rundschau schreibt über Weitzels Interpretation der Winterreise: "Mit seiner kraftvollen Stimme bringt er den melancholischen, desillusionierten Grundton dieses Schubertschen Endzeitwerks in mitreißender Weise zum Klingen".
Besonders beschäftigt in die Entwicklung neuer Formen und Formate für Liederabende. So entwickelte er neben den szenischen Liederabenden auch kommentierte Liederabende wie u.a. „Schläft ein Lied in allen Dingen- Christoph von Weitzel singt und kommentiert die schönsten Deutschen Volkslieder“ in deren dramaturgisch erzählenden Verlauf interessante Informationen zum jeweiligen Thema und den darin enthaltenen Geschichten vermittelt werden.
Neue Formate sind in Planung.
Liederabende führen ihn regelmäßig in zahlreiche Deutsche- und Europäische Konzertsäle sowie Festivals wie u.a. nach Frankfurt (Alte Oper), München (Gasteig), Berlin (Palais am Festungsgraben), Aberdeen (Haddo House), Hamburg (Laeizehalle), Mosel Musikfestival, Fränkischer Sommer, Schubertiade Roskilde Dänemark wie auch auf andere Kontinente wie u.a. Neuseeland und Südafrika u.v.a.
Er ist Gründer und Intendant des Festivals:
„Dein LIED" 1. Internationales Festival des Liedes in Rothenburg o.d.Tauber

www.dein-lied.com

CDs, Fernsehen, Rundfunk

Radio (z.B. M. Durufés Requiem) – und Fernsehproduktionen sowie CD- Aufnahmen mit Werken des Zeitgenossen H. Schmidt, „Winterreise“ (F.Schubert) und Operngesamtaufnahme Partie „Helwich“ (Der Schmied von Marienburg“, S. Wagner), „Schläft ein Lied in allen Dingen - Die Schönsten deutschen Volkslieder“, „Macht hoch die Tür- Die schönsten Deutschen Weihnachtslieder“, „Die schönsten Lieder aus Ostpreußen“ und „Dem Wasser zu singen“ dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Soziales, „Oper für Obdach“

Alt- Bundskanzler Helmut Schmid und Altbundespräsident Christian Wulff u.a. sind Schirmherren in Christoph von Weitzels Projekt „Oper für Obdach- Winterreise- Lieder werden zur Großen Oper“, in dem die szenische Version dieses Werkes als Medium dient, die zunehmende Not Obdachloser Menschen und die Arbeit ihrer Helfer ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Mit diesem Projekt machte er sich weit über die Musikwelt hinaus in der BRD einen Namen.

Zurück zum Konzert

Kontakt
Orangerie-Konzerte Schloss Unternzenn
Veranstalter
Christoph von Weitzel
Opernsänger
Unternzenn 13
91619 Obernzenn
T: 09844 / 9782392
M: 0172 / 6621002
E: post@christoph-von-weitzel.de
www.christoph-von-weitzel.de